Versicherungsbetrug in Stuttgart

Bei dessen Halterin handele es sich um eine Portugiesin, er selbst sei alleine im Fahrzeug, bei der Unfallgegnerin ein Zeuge im PKW gewesen.

Der beauftragte Sachverständige der Versicherung aus Stuttgart stellte am gegnerischen Fahrzeug einen Schaden von 6.000 € fest, bezifferte den Wiederbeschaffungswert jedoch mit 25.000 €. Der Schaden am Fahrzeug des Versicherungsnehmers schätzte der Gutachter auf 5.800 €.

Die Überprüfung der Stuttgarter Versicherung ergab, dass bereits im November 2008 an dem Fahrzeug der Geschädigten ein Haftpflichtschaden bei einer anderen Versicherung in Höhe von Rund 26.000 € – somit ein Totalschaden – entstanden war. Weitere Ungereimtheiten veranlassten den Versicherer, die Detektei Condor in Stuttgart zu beauftragen, Hintergründe zu den beteiligten Personen zu ermitteln.

Die Detektei konnte recherchieren, dass die Geschädigte das Überführungskennzeichen am 23.03.2009 für vier Tage besorgt hatte. Der Detektiv erfuhr durch seine umfangreichen Ermittlungen, dass der Versicherungsnehmer bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt war und die Geschädigte mit dem Versicherungsnehmer in der Vergangenheit ca. 2 Jahre liiert war.

Im Zuge einer ausführlichen Befragung durch den Detektiv stellte sich heraus, dass angeblich beide Beteiligte sich zufällig am 22.03.2009 (Vortag des angezeigten Unfalles) getroffen haben und mit beiden Fahrzeugen ein Wettrennen veranstaltet haben wollen, hierbei sei es zu dem Auffahrunfall gekommen. Der Versicherungsnehmer habe dann angeregt, den entstandenen Schaden über seinen Versicherer abzuwickeln. Man habe sich spontan entschlossen, das gegnerische Fahrzeug am 23.03.2009 umzumelden und mittels Überführungskennzeichen zuzulassen.

Fazit: Durch die gute Ermittlungstätigkeit der Stuttgarter Detektive wurde der Versicherer von Leistungen aufgrund falscher Angaben befreit, zudem musste der Versicherungsnehmer für die entstandenen Detektivkosten aufkommen.